Was ist CBG?

Was ist CBG?

Wie wir wissen besteht Cannabis aus verschiedenen Cannabinoiden, das bekannteste ist wohl THC. Doch auch CBD, also Cannabidiol, bekommt immer mehr Aufmerksamkeit und wird in verschiedensten Varianten verkauft.
Aber habt ihr schon mal von CBG, Cannabigerol, gehört? Nein? Dann erklären wir euch mal was das ist.

Wie oben schon angesprochen ist CBG eines von vielen Cannabinoiden der Cannabispflanze, welches sich als eines der ersten Cannabinoiden bildet. Aus diesem Grund müsste bzw. sollte man die Pflanze schon nach drei Vierteln der Blütephase ernten, um einen höheren CBG- Gehalt zu erhalten.  

Denn wenn Pflanzen reifen,wandeln die Enzyme andere Bestandteile der Pflanze um. Genauso auch hier: Das CBGA wird in viele Cannabinoidsäuren umgewandelt, z.B. in THCA und CBDA.

Man geht davon aus, dass das CBG eine Art Gegenspieler zum THC ist, d.h. es hemmt und unterdrückt dessen Effekte.

Darüber hinaus gab es bei bisherigen Studien keine THC-ähnlichen Rauscheffekte, weshalb man annimmt, dass es nicht-psychoaktiv ist.

 

CBG hat auch in medizinischer Sicht, z.B. bei der Krebsbehandlung ein großes Potenzial:
In mehreren Studien wurde herausgefunden, dass das Cannabigerol zum Beispiel das Wachstum der Krebszellen unterdrückt bzw. hemmt.

Des Weiteren wurde es auch bei der Huntington-Krankheit getestet.
Diese Krankheit ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der die einzelnen Hirnbereiche, welche für die Steuerung der Muskeln und psychische Funktionen benötigt werden, nach und nach zerstört werden.

CBG scheint in der Lage zu sein, motorische Defizite zu verbessern und auch bei der Schmerztherapie zu helfen.

 

Da es noch nicht allzu viele Studien und Forschungen gibt, muss man noch warten, bis man wirklich exakt sagen kann, in welchen Bereichen CBG noch anzuwenden ist.

 

 

Wir sind gespannt wie sich die Forschung rund um entwickelt und halten euch auf dem Laufenden.

 

 

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